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Die westlichen Staaten
haben ein fundamentales Interesse am Erfolg des Übergangs der mittel- und
osteuropäischen Länder zur Marktwirtschaft. Mitteleuropa ist für die
Europäische Union, zum Beispiel aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet,
dreifach interessant:
–
es bildet für
EU-Produzenten einen wachsenden Absatzmarkt;
–
es bietet billige
Arbeitskräfte;
–
stellt eine
Importquelle von Vor- und Endprodukten sowie Rohstoffen dar.[1]
All diese Eigenschaften
deuten auf einen halbperipheren Status dieses Raums hin, der sich
allerdings nur schwerlich aus der Perspektive der letzten 50 Jahre
erklären läßt. Es scheint mir nicht sinnvoll, allein den
Monopolsozialismus für die Tatsache verantwortlich zu machen, daß an der
Wohlstandsgrenze zwischen Deutschland und Polen die Unterschiede im
Pro-Kopf-Einkommen ähnlich kraß sind wie die zwischen Kalifornien und
Mexiko.[2]
Die Ansätze, die ein dramatisches zivilisatorisches Gefälle zwischen
West und Ost ausschließlich auf die Teilung Europas in Markt- und
Planwirtschaft zurückführen[3],
übersehen somit den historischen Kontext, der bei der Entwicklung bzw.
Unterentwicklung der Regionen von Bedeutung ist. Da die Hierarchien
bezüglich der zunehmenden europaweiten Arbeitsteilung sich seit der
Frühen Neuzeit verstärkt herauszubilden begannen, ist es erhellend, die
Stellung Polens im europäischen System in einem längeren Zeitraum, von F.
Braudel als “longue duree” bezeichnet[4],
zu untersuchen. Dies soll hier anhand von handels- und
sozialgeschichtlichen Kategorien geschehen, wobei eine besondere Rolle
der städtischen Entwicklung, dem Außenhandel und der Agrarproduktion
zukommt.
Im “langen 16.
Jahrhundert” (ca. 1450-1650) wurde Europa zu einem System, in dem:
“...Handelsgüter und
Geldströme, politische und soziale Verfassungen einander zugeordnet
waren. Der von allem Besitz ›befreite‹ Lohnarbeiter einer englischen
Textilmanufaktur produzierte jenes Tuch, das an der Goldküste gegen
Sklaven getauscht wurde, die auf Barbados Zucker herstellten, welcher über
die Freie und Hansestadt Hamburg an den preußischen Adel verkauft wurde.
Der preußische Adel bezahlte den Zucker aus dem Erlös für das Getreide,
das er aus dem Mehrprodukt seiner Bauern auf den Markt brachte.”[5]
Das System zeichnete sich
von seinem Beginn an durch eine Arbeitsteilung aus, die aus folgenden
Hierarchien bestand (und bis heute besteht):
–
dem Zentrum, in dem
die Produktion von den auf der Lohnarbeit beruhenden Industriegütern
vorherrschte,
–
der Semiperipherie,
die Rohstoffe und Getreide ausführte, deren Verkauf erst in großem Umfang
Profite brachte und
–
der Peripherie, die
die Rohstoffe mit geringem Frachtraum und hohem Wert je Gewichtseinheit
exportierte.[6]
Sozial- und
politischgeschichtlich unterschied sich die Halbperipherie von der
Peripherie vor allem durch die Tatsache, daß die Sozialstrukturen in der
ersten nicht durch eine Funktion im System geprägt waren (wie zum Beispiel
in den mittelamerikanischen Kolonien) und daß die halbperipheren Staaten
ihre Souveränität mehr oder weniger aufrechterhalten konnten (auf
Polen-Litauen trifft das nur bis zu der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts zu).
Da der Handel in diesem
System in beträchtlichem Ausmaß von den Städten abgewickelt wurde, muß
zunächst auf die Bedeutung der urbanen Zentren Polens eingegangen werden.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es in Polen etwa 700 Städte. Legt man
aber den westeuropäischen Standard als Maßstab – etwa 10.000 Einwohner
als die Schwelle zwischen einer mittleren und einer großen Stadt –
zugrunde, so zeigt sich deutlich, daß nur wenige polnische Städte,
nämlich Danzig mit 30.000 und Krakau mit 18.000, zu den größten gehörten.
Die Zahl der Städte, die 2000 bis 3000 Einwohner besaßen, schwankte um 80.
Die übrigen wiesen zwischen 500 und 1500 Einwohner auf.[7]
In diesem Zusammenhang muß auch auf die Tatsache hingewiesen werden, daß
die Hauptfunktion der polnischen Städte in erster Linie in der Produktion
für den lokalen Markt lag. Nur die größten Städte trieben Außenhandel. In
den südlichen Niederlanden und in Nordostfrankreich hingegen begegnen
wir bereits im späten 15. Jahrhundert fünf Städten mit mindestens 20.000
Einwohnern (Brügge, Gent, Antwerpen, Brüssel, Liege] und neun Städten (St.-Omer,
Mechelen, Leuven, Arras, Lille, Douai, Valenciennes, Mons und Tournai),
deren Bevölkerungszahl auf 10.000 bis 20.000 Einwohner geschätzt werden
kann.[8]
In einem Zeitraum von 1500 bis 1620 stieg auch der Anteil der städtischen
Bevölkerung Hollands in Städten mit über 10.000 Einwohnern auf fast
49 %.[9]
In Polen überschritt der Urbanisierungsgrad die 50-Prozent-Marke erst um
1970.[10]
Während in den niederländischen Städten ein Handel treibendes Patriziat
den Ton angab, befanden sich in Warschau Mitte des 17. Jahrhunderts etwa
50% des Warschauer Vorstadt-Geländes in den Händen des Adels, der
Magnaten und des Klerus. Eine ähnliche Tendenz läßt sich auch in Krakau
beobachten, wo in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ca. 18% des von
der Stadtmauer eingefaßten Geländes dem Adel, 35% dagegen dem Klerus
gehörte.[11]
Im Laufe des nächsten Jahrhunderts nahm das polnische Bürgertum den
Lebensstil des Adels und der Magnaten an, was die Herausbildung eines sich
an Investitionen und Vermehrung des Kapitals orientierenden
Bürgertums verhinderte. Die aus der verarmten »szlachta« stammende
Intelligenz blieb mit den Traditionen des Landadels verwurzelt, da sie
sich auf ein entwickeltes Bürgertum wie in Westeuropa nicht stützen
konnte. Jozef Chaasinski,
ein polnischer Soziologe, schätzte diese Entwicklung wie folgt ein:
“Im Laufe des ganzen 17.
Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entfernt sich
Polen sehr rasch von Europa auf allen Gebieten. Wie bleiben zurück in
unserer wirtschaftlichen Struktur...Nur auf einem Gebiet behalten wir
unseren Ehrgeiz und rivalisieren mit den führenden Völkern, und zwar wenn
es gilt, Überfluß, Pracht und Aufwand zu zeigen. Während sich die anderen
europäischen Länder durch produktive Arbeit und Konkurrenz in moderne
Staaten verwandelten, kannte das polnische Adelsvolk nur einen Ehrgeiz:
alle anderen Länder in Hinsicht auf Überfluß, Prunk und Aufwand zu
überholen.”[12]
Ähnlich ungünstig im
internationalen Vergleich fielen auch die Strukturen des polnischen
Handels mit Westeuropa aus. Sie bestanden in einem umfangreichen Export
von Rohstoffen und Agrarerzeugnissen sowie einem Import von
Industriegütern und Kolonialwaren. Derartige Handelsstruktur resultierte
in erster Linie aus einer interregionalen Arbeitsteilung, die dazu
führte, daß im Europa der Frühen Neuzeit die gegenseitige Abhängigkeit von
Ländern und Regionen zunahm. Die holländischen, englischen und
portugiesischen Werften und Manufakturen waren so auf die baltischen
Rohstoffe wie Holz, Teer, Asche, Hanf, Flachs oder Pottasche angewiesen.[13]
Eine erhebliche Rolle für die Niederlande spielte auch das polnische
Getreide. Nach Polen wurden dagegen unter anderem holländische und
englische Textilien, Wein, Kolonialwaren sowie Edelmetalle eingeführt,
die man wiederum für den Austausch mit dem Mittelmeerraum und Westasien
benötigte. Hierbei trug die Nachfrage nach den feineren aus Westeuropa
importierten Stoffen zum Verfall der für den lokalen Markt produzierenden
Tuchzentren bei, da die Absatzmöglichkeiten für das in Polen hergestellte
billigere Tuch sanken.[14]
Zu den negativen Folgen dieses Handels gehörte auch die Abholzung des
Weichselgebietes.[15]
Auf der anderen Seite wirkte sich die günstige Getreidekonjunktur
stimulierend auf die Wirtschaft Polens aus, da ohne die Edelmetalle die
Stagnation des Hinterlandes noch rascher vorangegangen wäre.[16]
Es liegt auf der Hand, daß infolge dieser Strukturen sich auch die
sozioökonomische Kluft zwischen West- und Mitteleuropa vergrößerte.
Während in Holland oder England das Manufakturwesen und die mit ihm
verbundene Lohnarbeit die Oberhand gewannen, setzte in Polen der auf der
Fronhofwirtschaft und Leibeigenschaft beruhender
Refeudalisierungsprozeß ein. In diesem Zusammenhang ist auf die Tatsache
hinzuweisen, daß die Stellung Polens in der internationalen
Arbeitsteilung als Lieferant von Rohstoffen und Halbprodukten auch heute
bestehen bleibt.[17]
Das Gefälle zwischen West-
und Mitteleuropa kam auch zum Ausdruck in dem Agrarbereich. Da die
landwirtschaftlichen Strukturen in Polen sowohl von einer quasi-feudalen
Bodenkonzentration als auch von extensiver Wirtschaft beherrscht
waren, wurde der Übergang zu intensiver Wirtschaft gehemmt. Das schlug
sich in einem Rückgang der pro Flächeneinheit erzielten Ernte nieder (in
einigen Gütern von einem Verhältnis 5 zu 1 im 16. Jahrhundert auf 3,5/4 zu
1 im späten 18. Jahrhundert).[18]
Topolskis Berechnungen zufolge, die zwar einen spekulativen Charakter
haben, dennoch die Größenordnungen wiedergeben können, ist die
Getreideproduktion von etwa 385 kg pro Kopf um 1340 auf 190 kg in der
zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückgegegangen. Erst im 19.
Jahrhundert hat sie das Niveau des 14. Jahrhunderts deutlich
überschritten.[19]
Auch die Innovationsbereitschaft blieb infolge der kostenlosen
Arbeitskräfte gering. Während sich in Westeuropa die
Fruchtwechselwirtschaft durchzusetzen begann, herrschte in Polen die
Dreifelderwirtschaft vor.
In der Zeit der Aufklärung
vergrößerte sich der Abstand zwischen Ost- und Mitteleuropa einerseits
und den Regionen des Zentrums andererseits dermaßen, daß Polen vielen
westeuropäischen Reisenden als “ein Land außerhalb der Grenzen Europas,
unkultiviert und unzivilisiert erschien”, dessen “Bevölkerung arm und auf
dem Land als Sklaven des Adels lebte.”[20]
Für viele französische Intelektuelle galt es als barbarisches und wildes
Land, in dem Wissenschaften rückständig und primitiv waren.[21]
Einige Wirtschaftsspezialisten des späten 18. Jahrhunderts beschränkten
sich allerdings nicht nur auf die Beschreibung des Rückstands Polens,
sondern versuchten, es einer breiteren Gruppe von Ländern zuzuordnen,
die mit dem Halbperipherie-Begriff erfaßt werden können. Johann Georg
Krünitz schrieb um 1790:
“...niemand gibt sich
Mühe, vorzügliche Geschicklichkeiten zu erwerben. Das ist der Zustand in
Spanien, Portugal, Polen, und in einigen andern nordischen Staaten; und
eben dieses ist die Ursache, welche die meisten katholischen Staaten in
Deutschland hindert, zu einem blühenden Nahrungsstande zu gelangen.”[22]
Daß derarige
Wirtschaftsstrukturen sich hemmend auf den Industrialisierungsprozeß der
polnischen Gebiete auswirkten, liegt auf der Hand. Das wurde noch
zusätzlich durch die Teilungen Polens verschärft, da nach 1795 der Staat
als eine ökonomische Entwicklung fördernde und die wirtschaftlichen
Gegebenheiten verbessernde Instanz nicht mehr existierte. Aus dieser
Perspektive stellte der Monopolsozialismus in Polen einen Versuch dar,
die Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft nachzuholen. Er mag
zwar zur Verstärkung des Rückstands Polens im internationalen System
beigetragen haben, war aber für ihn allein nicht verantwortlich. Diesem
lagen Prozesse zugrunde, die lange vor 1945 einsetzten. In diesem Kontext
scheint es mir sinnvoll, an die Worte von F. Braudel zu erinnern:
“Man verliert niemals auf
einen Schlag, wie man umgekehrt auch nicht mit einem Schlag gewinnt. Der
Erfolg hängt davon ab, daß man die Chancen einer bestimmten Epoche nutzt,
er beruht auf Wiederholung und Akkumulation...Die Vergangenheit spielt
demnach immer mit herein. Die auf der Welt herrschende Ungleichheit
erwächst aus Strukturgegebenheiten, die sich sehr langsam herausbilden
und ebenso langsam verwischen.”[23]
Der Beitritt Polens zur EU
kann solch eine Chance sein, die aber erst auf lange Sicht den Abstand
zwischen Ost- und Westeuropa zu verringern vermögen wird.
[1]
Paul J. J. Welfens, Die Europäische Union und die
mittelosteuropäischen Länder: Entwicklungen und wirtschaftspolitische
Optionen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur
Wochenzeitung Das Parlament, B 39/95, 22. September 1995, S. 28f.
[3]
Zum Beispiel Herbert Brücker, Wolfram Schrettl, Entsteht eine neue
wirtschaftliche Kluft in Europa?, in: Ebda., B 44-45/97, 24. Oktober
1997, S. 17.
[4]
Fernand Braudel, Die Dynamik des Kapitalismus, Stuttgart 1986, S. 14
u.a.
[5]
Hans-Heinrich Nolte, Die eine Welt. Abriß der Geschichte des
internationalen Systems, Hannover 1993, S. 59.
[6]
Zur Struktur des Weltsystems u.a.: Nolte, The European System in the
Middle Ages - Pleading for a Set of Indicators and Nonlinear Research,
in: Criteria and Indicators of Backwardness. Essays on Uneven
Development in European History, hrsg. von Miroslav Hroch, Luda
Klusakova, Prag 1996, S. 29-49; Immanuel Wallerstein, Die
Sozialwissenschaften “kaputtdenken”. Die Grenzen der Paradigmen des
19. Jahrhunderts, Weinheim 1995, S. 317f.; Braudel, ebda., S. 75.
[7]
Vgl. Maria Bogucka, Entwicklungswege der polnischen Städte vom 16. bis
zum 18. Jahrhundert in vergleichender Sicht, in: Schichtung und
Entwicklung der Gesellschaft in Polen und Deutschland im 16. und 17.
Jahrhundert, hrsg. von Marian Biskup, Klaus Zernack, Wiesbaden 1983,
S. 175.
[8]
Pieter Saey, Antoon Verhoeve, The Southern Netherlands. Part of the
Core or Reduced to a Semi-Peripheral Status?, in: The Early Modern
World-System in Geographical Perspective, hrsg. von Hans-Jürgen Nitz,
Stuttgart 1993, S. 98.
[9]
Die städtische Bevölkerung in der Grafschaft Holland belief sich
bereits 1514 auf 45 %. Vgl. Wim P. Blockmans, Der holländische
Durchbruch in der Ostsee, in: Der Hansische Sonderweg? Beiträge zur
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Hanse, hrsg. von Stuart Jenks,
Michael North, Köln usw. 1993, S. 49; Jan De Vries, The Dutch Rural
Economy in the Golden Age, 1500-1750, New Haven-London 1974, S. 78.
[10]
Norman Davies, Boze Igrzysko. Historia Polski, Krakow 1991, Bd. 2, S.
739.
[11]
Bogucka, ebda., S. 182f.
[12]
Lothar Nettelmann, Polnische Intelektuelle und Arbeiter 1980/1981,
Hannover 1997, S. 172 (Zit. von Jozef Chalasinski, Vergangenheit und
Zukunft der polnischen Intelligenz, Marburg 1965, S. 237). Daß die
westeuropäischen Länder sich nur durch ”produktive Arbeit und
Konkurrenz” in moderne Staaten verwandelten, muß allerdings sehr
bezweifelt werden.
[13]
Antoni Mczak,
Henryk Samsonowicz, Z zagadnien genezy rynku europejskiego: strefa batycka,
in: Przegld
Historyczny 55, H. 2, 1964, S. 206f., 209.; Marian Malowist, Wschod a
Zachod Europy w XIII-XVI wieku. Konfrontacja struktur
spoleczno-gospodarczych, Warszawa 1973.
[14]
Mczak,
Der polnische Getreideexport und das Problem der Handelsbilanz
(1557-1647), in: Imre Bog (Hrsg.) Der Außenhandel Ostmitteleuropas
1450-1650, Köln-Wien 1971, S. 42. Malowist, Poland, Russia and
Western Trade in the 15th and 16th centuries, in: Past and Present
13, 1958, S. 26-41. Zum Einfluß des Handels mit Westeuropa auf das
polnische Gewerbe allgemein: Malowist, Studia z dziejow rzemiosla i
handlu w Europie Zachodniej w okresie kryzysu feudalizmu w XIV i XV
w., Warszawa 1954.
[15]
Jozef Broda, Entwicklungsetappen der Forstwirtschaft in Polen (bis
1939), in: Studia Historiae Oeconomicae, Bd. 7, 1972, S. 25.
[16]
Maria Bogucka, Danzigs Bedeutung für die Wirtschaft des Ostseeraumes
in der Frühen Neuzeit, in: Studia Historiae Oeconomicae 9, 1974, S.
105.
[17]
Polen exportiert heute vor allem Güter aus dem primären und sekundären
Sektor: Kohle, Kupfer, Holzmöbel und Textilien. Vgl. Andrzej
Krzysztof Wroblewski, Europa Wschodnia: klopoty z bilansem platniczym,
in: Polityka, Nr. 29, 1997, S. 59.
[18]
Jerzy Topolski, Gospodarstwo wiejskie w dobrach arcybiskupa
gnieznienskiego od XVI do XVIII w., Pozna
1958, S. 214, 217.
[19]
Topolski, Wskaznik wzrostu gospodarczego Polski od X do XX wieku, in:
Kwartalnik Historyczny 84, 1977, S. 1005-1008.
[20]
Hans-Jürgen Bömelburg, “Polnische Wirtschaft.” Zur internationalen
Genese und zur Realitätshaltigkeit der Stereotypie der Aufklärung, in:
“Der Fremde im Dorf.” Überlegungen zum Eigenen und zum Frem-den in
der Geschichte, hrsg. von Hans-Jürgen Bömelburg, Beate Eschment,
Lüneburg 1998, S. 235.
[21]
Ebda., S. 238. Mit Sicherheit sind einige dieser Meinungen auf die
Voreingenommenheit der Autoren zurückzuführen. Dennoch nicht alle in
der Zeit der Aufklärung entstandenen Berichte über Polen können als
falsch angesehen werden.
[22]
Ebda., S. 241, zit. nach: Hubert Orlowski, “Polnische
Wirtschaft.” Zum deutschen Polendiskurs der Neuzeit, Wiesbaden 1996,
S. 68.
[23]
Braudel, Sozialgeschichte des 15.-18. Jahrhunderts, Bd. 3, München
1986, S. 50.
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