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Neues zum „Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen“. Kommentar zur Bildungspolitik in Niedersachsen In der „Calenberger Zeitung“, Regionalbeilage der „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und der „Neue Presse (Hannover)“ berichtete am 27.1.2010 über Aktionen zum „Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen“ (vgl. Aktuelles zur Schulpolitik) unter dem Titel: 205 Bürger für eine gute Schule - SPD unterstützt Volksbegehren. „Gehrden. Trotz der frostigen Minusgrade im zweistelligen Bereich ist den Gehrdener Sozialdemokraten und dem SPD-Landtagsabgeordneten Heiner Aller gestern Nachmittag nicht kalt geworden. Auf dem Marktplatz hatten sie einen Stand aufgebaut und Unterschriften für das parteiübergreifende Volksbegehren für gute Schulen gesammelt. Die Resonanz überraschte SPD-Chef Henning Harter. „Es war ein ständiger Zulauf. Die meisten Bürger sind auf uns zugekommen“, sagte er. Verwundert sei er nicht. Die Regierung habe den Willen der Eltern einfach ignoriert. Seine Kritik konnte er durchaus in Zahlen belegen. 205 Männer und Frauen setzten in etwa 90 Minuten ihren Namen auf die ausgelegten Listen. „Wir werden die Aktion fortsetzen“, kündigte Harter an. Hauptforderungen sind die Verlängerung der Schulzeit auf 13 Jahre an Gymnasien und Gesamtschulen sowie der Erhalt der Vollen Halbtagsschulen. Zudem soll die Neugründung von Gesamtschulen erleichtert werden. Bislang müssen die neuen Schulen fünf Klassen pro Jahrgang aufweisen. Diese Hürde verhindert zurzeit auch die Gründung einer Gesamtschule in der Burgbergstadt, wo im Sommer Haupt- und Realschule zusammengefasst werden. dw“ Dazu schrieb Dr. Lothar Nettelmann folgenden Kommentar: „Das Problem liegt noch viel tiefer. Seit Kultusminister Remmers hat die damalige Albrecht-Regierung und in Kopie die jetzige Wulff-Regierung in Niedersachen nur noch ungeeignete und von der Materie überforderte Leute, die zumeist mit Posten abgefunden werden mussten, in dieses Schlüsselamt [KM] gehievt. Nachdem Busemann, über den sich schon die Presse ob seiner intelligenten Verlautbarungen im Landtag als damaliger schulpolitischer Sprecher lustig gemacht hatte, wurde er noch von der Dame übertroffen, die seine Nachfolgerin wurde. Sie konnte bisher noch nicht abgelöst werden, weil das nach einem Rausschmiss wegen Unfähigkeit ausgesehen hätte. Wäre sie doch als Verwaltungsjuristin in Helmstedt zuständig geblieben für die Abrechnung der Abwassergebühren! Trotzdem: Diese Leute sind nur Ausführungsorgane. Wulff selbst ist derjenige, der die unsäglichen Entwicklungen, die Zerstörung dessen zu verantworten hat, was in mühevoller Arbeit von Kommissionen und engagierten Kollegen in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Leider machen zu viele mit in diesem verwerflichen Weg zu Pauken und Reproduzieren nach bayerischem Muster. Bloß nicht mehr das Erlernen von Denken und selbstständigem sowie verantwortungsbewusstem Handeln zulassen!“ Um wieder zu einer konstruktiven Haltung zur notwendigen Reform der Schule und des Unterrichts zu gelangen, sollte noch einmal hingewiesen werden auf die Diskussion zu unserem Thesenpapier „Arme Kinder – Arme Lehrer“, das ebenfalls auf der Homepage des Verbandes der Politiklehrer veröffentlicht worden ist. Impressum dieser Seite (Dokument Information) Der Text ist eine politische Stellungnahme des Verbandes der Politiklehrer e.V., Hannover. 28.01.2010 Verantwortlich für die Kommentierung: Dr. Lothar Nettelmann Verantwortlich für die Publikation: Gerhard Voigt, OStR i.R. (Vorsitzender) - Kontaktdaten vgl. Impressum |
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Web-Fassung: 31.01.2006 / rev. 20.11.2009 /
20.12.2009 / 28.01.2010 - Verantwortlich: Gerhard Voigt
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